Lk 10,25-37 Der barmherzige Samariter 13. Sonntag nach Trinitatis - 14.9.2003
25 Und siehe, da stand ein Schriftgelehrter auf,
versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, dass
ich das ewige Leben ererbe?
26 Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz
geschrieben? Was liest du?
27 Er antwortete und sprach: »Du sollst
den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele,
von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten
wie dich selbst« (5. Mose 6,5; 3. Mose 19,18). 28 Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet;
tu das, so wirst du leben.
29 Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und
sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster? 30 Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein
Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter
die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten
sich davon und ließen ihn halbtot liegen. 31 Es traf sich aber, dass ein Priester
dieselbe Strasse hinabzog; und als er ihn sah, ging er vorüber. 32 Desgleichen auch ein Levit: als er zu der
Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber.
33 Ein Samariter aber, der auf der Reise war,
kam dahin; und als er ihn sah, jammerte er ihn; 34 und er ging zu ihm, goss Öl und
Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier
und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn.
35 Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen
heraus, gab sie dem Wirt und sprach: Pflege ihn; und wenn du mehr
ausgibst, will ich dir's bezahlen, wenn ich wiederkomme.
36 Wer von diesen dreien, meinst du, ist der
Nächste gewesen dem, der unter die Räuber gefallen war? 37 Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat.
Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen!
Liebe Gemeinde!
"Was muss ich tun, um das ewige Leben zu bekommen?«
Eine Frage mit einem Hintergedanken. Der Mensch, der Jesus fragte,
wollte ihn versuchen, ihm eine Falle stellen. Eine Frage mit
Hintergedanken, also. Aber es ist eine Frage mit Hintergedanken
im doppeltem Sinne, denn es steckt der Gedanke dahinter, dass
es ein ewiges Leben wirklich gibt. Wer so fragt, rechnet
also wirklich mit dem ewigen Leben, es ist nur die Frage, wie
man zu diesem ewigen Leben kommt.
"Was muss ich tun, um das ewige Leben zu bekommen?«
Ein Gesetzeslehrer stellt Jesus diese Frage, er will ihn in die
Falle locken. Er will eine Antwort provozieren, die Jesus in Misskredit
bringt. Jesus lässt das nicht mit sich machen, er reagiert
schlagfertig mit einer Gegenfrage: »Was steht denn im Gesetz?
Was liest du dort?«
Damit hat der Fragesteller nicht gerechnet. Aber welche Antwort
hat er denn erwartet? Wie hat er Jesus eingeschätzt? Sicherlich
als einen, der die alten Überlieferungen über Bord wirft
und etwas ganz anderes fordert. Er hätte sagen können,
es reicht, wenn du glaubst, dass Gott dich liebt. Das wäre
für den Gesetzeslehrer ein gefundenes Fressen gewesen. Gar
nichts mehr tun, das kann es doch nicht sein. Wofür hätten
dann die Vorväter all diese Gesetze gelernt und gelehrt,
wenn sie jetzt auf einmal nicht mehr wichtig wären?
Vielleicht hätte es auch eine ganz andere Antwort sein können.
Etwa: "Ihr müsst noch viel mehr tun, als was ihr
bisher gelernt habt. Ihr habt euch doch nur die Lücken im
Gesetz gesucht, um euch dahinter zu verstecken, ihr müsst
euch einsetzen voll und ganz, mehr tun als im Gesetz steht.
Auch das wäre eine Beleidigung des Schriftgelehrten gewesen,
zumindest hätte er es so aufgefasst. Denn es ist ja
schon etwas Wahres dran.
Beide Antworten wären möglich gewesen, beide Antworten
finden sich so oder ähnlich in den Evangelien. "Fürchte
dich nicht; glaube nur!", so heißt es in einer
Heilungsgeschichte im gleichen Evangelium. (Lk 8,50) Der einfache
Glaube das reicht schon aus, mehr wird nicht verlangt.
Aber Jesus kann auch anders: (Mt 5,21-22)
21 Ihr habt gehört, dass zu den Alten
gesagt ist (2. Mose 20,13; 21,12): »Du sollst nicht
töten«; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig
sein.
22 Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder
zürnt, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem
Bruder sagt: Du Nichtsnutz!, der ist des Hohen Rats schuldig;
wer aber sagt: Du Narr!, der ist des höllischen Feuers schuldig.
Ja, Jesus kann auch anders, er kann Gebote auch verschärfen,
kann sie zuspitzen, und damit zeigen, dass Menschen sich
oft nur hinter Gesetzen verschanzen und ihre Lücken finden.
Doch alle diese Antworten kommen nicht auf die Frage des
Gesetzeslehrers: "Was muss ich tun, um das ewige Leben
zu bekommen?«
Jesus spielt den Ball zurück: Er sagt mit anderen Worten:
Das weißt du doch selber, du hast doch die Gesetze gelernt!
Und tatsächlich lässt sich der Gesetzeslehrer von
Jesu Antwort beeindrucken. Selbst sagt er auf was im Gesetz steckt.
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen,
von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt,
und deinen Nächsten wie dich selbst« (5. Mose 6,5; 3.
Mose 19,18).
Gottesliebe und Nächstenliebe. Die Liebe zu Gott und den
Menschen. Beides ist wichtig! Und der Schriftgelehrte hat das
erkannt. Und gibt es so wieder.
Das Doppelgebot der Liebe. In einer anderen Überlieferung
der Geschichte, verläuft das Frage- und Antwortspiel anders:
Da gibt Jesus die Antwort, da fasst er das
Gesetz auf diesen Kern zusammen, Gottesliebe und Nächstenliebe.
Wenn hier bei Lukas der Fallensteller selbst die Antwort
gibt, dann macht das deutlich: Das, was Jesus will, das ist eigentlich
nichts neues, das weiß jeder Kenner der Bibel. Und wer es
selber ausspricht, der macht da mit deutlich, dass er es
auch verstanden hat.
In den anderen Evangelien, fragt der Fallensteller auch
schon ganz andres. Da heißt es kurz und bündig: "Welches
ist das höchste Gebot von allen?". Da wir die
Falle doch in einer ganz anderen Weise aufgestellt. Viel einfacher,
viel direkter, eine richtige Kampfansage ist so eine Frage. Welches
ist das höchste Gebot? Da wird doch schon deutlich: "Wehe,
du hast eine andere Meinung als ich!"
Das Gespräch verläuft in dieser Geschichte viel weniger
kämpferisch. Und auch die Eingangsfrage kann ja auch wirklich
eine Frage sein, die ein echtes Bedürfnis widerspiegelt:
"Was muss ich tun, um das ewige Leben zu bekommen?«
Vielleicht ist der Hintergedanken ja der, dass der Schriftgelehrte
es wirklich wissen will, dass er viel mehr der Suchende und
Fragende ist als der Fallensteller. Vielleicht!
Wie sieht es mit der nächsten Frage aus: "Wer ist denn
mein Nächster?" Auch diese Frage hätte sich der
Schriftgelehrte selber beantworten können. Nächstenliebe
ist keine Erfindung von Jesus, das gab es auch schon im alten
Testament. Wenn er selbst geantwortet hätte dann hätte
er sicherlich aus dem 3. Buch Mose zitiert, wo steht: "Du
sollst dich nicht rächen noch Zorn bewahren gegen die Kinder
deines Volks. Du sollst deinen Nächsten lieben wie
dich selbst; ich bin der HERR." (3.Mose 19,18).
Das, was der Fragesteller gelernt hat war also, die Kinder das
eigenen Volkes zu lieben, Ihnen nicht zornig zu sein, sie zu lieben
wie sich selbst. Doch wie ist das bei anderen?
Wer ist den mein Nächster? Jesus vertraut hier nicht mehr
auf die Einsicht des Gesetzeslehrers, und jetzt spricht er selbst
und jetzt erzählt er etwas neues. Und diese Geschichte findet
man auch nur einmal in der Bibel: die Geschichte vom barmherzigen
Samariter.
Dieser Samariter geht nicht achtlos an dem Unglück, eines
einzelnen vorbei, wie manch andere scheinbar ehrbare Menschen.
Was ist dieser Samariter für ein Mensch?
Zu sehr hat sich der Begriff "Samariter", mit dieser
Geschichte verbunden, so dass viele schon meinen, ein Samariter
das wäre eben jemand, der berufsmäßig Leuten hilft,
die unter die Räuber oder unter die Räder gekommen sind.
Aber hier leistet nicht jemand Erste Hilfe, der dafür bezahlt
wird, hier mischt sich jemand ein, der eigentlich nichts damit
zu tun haben brauchte.
Er ist einer aus dem Volk der Samaritaner, die im Gebiet Samaria,
zwischen Galiläa und Judäa, angesiedelt waren. Sie sind
als selbständige religiöse Gruppe aus dem Judentum hervorgegangen
und haben sich, wahrscheinlich im 3. Jahrhundert v. Chr., von
Jerusalem getrennt. Von allen jüdischen Religionsparteien
wurden sie als Ketzer verachtet, weil sie nur die fünf Bücher
Mose als heilige Schriften anerkannten und weil ihnen nicht der
Berg Zion in Jerusalem als Ort des Gottesdienstes galt, sondern
der Berg Garizim in ihrem eigenen Land. Fromme Juden mieden deshalb
die Begegnung mit Samaritanern, oder Samaritern, ebenso wie das
Betreten ihres Landes.
Die Geschichte bietet also genügend Zündstoff. Besonders
dann wenn man schaut, welche Menschen in der Geschichte, die Jesus
erzählt, alles nicht geholfen haben.
Ein Priester ging vorüber. Und er ging wirklich vorüber
und zwar erst dann, als er den Menschen sah. Was geht in diesem
Priester wohl vor? Hat er Angst, sich schmutzig zu machen? Er
ekelt sich sicherlich nicht vor Blut, das kennt er von den Opfern
im Tempel. Hat er Angst, sich unrein zu machen. Er wäre bis
zum Abend unrein gewesen, hätte sich der rituellen Waschung
unterziehen müssen, wenn, ja, wenn der Mann gestorben wäre.
Erst dann wäre er unrein gewesen. Manche Bibelstellen sagen
sogar, der Priester hätte sich dann dadurch entheiligt, hätte
keine Opfer mehr feiern können!
Aha, eine Entschuldigung also für die unterlassene Hilfeleistung.
So was kann man ja auch von so einem Mann nicht verlangen! Wirklich
nicht? Hätte er nicht auch sein Priestertum aufs Spiel setzen
können, um dem Menschen das Leben zu retten? Wer würde
das heute tun, seinen gesellschaftliche Stellung riskieren, sein
Einkommen verlieren, nur um jemanden zu helfen, den man gar nicht
kennt?
Mit dem Leviten geht es ähnlich. Er gehört dem Stamme
Levi an dem Priesterstamm, zwar nicht so hoch gestellt wie der
erste Priester, aber immerhin! Vielleicht hat er ja auch den ersten
Priester gesehen, und sich gedacht, wenn der nicht hilft, dann
brauche ich es sicherlich auch nicht. Vielleicht.
Aber der Mann aus Samarien hilft. Wir wissen nicht was er sonst
noch vorhatte. Ob er sich schmutzig machte oder nicht, dass
interessierte ihn jedenfalls nicht. Er übernimmt sogar die
Verantwortung für den Mann, lässt es sich was kosten,
gibt dem Wirt der Herberge Geld, wo er doch hätte sagen können:
"Bis hier her habe ich ihn gebracht, jetzt können mal
andere Nächstenliebe zeigen. Soll der Wirt ihn doch mal umsonst
versorgen." Aber er hatte sicherlich Angst, dass der
Wirt ihn rausschmeißt, bevor er wieder gesund wird, daher
zahlt er für ihn, sicherlich nicht zu knapp.
36 Wer von diesen dreien, meinst du, ist der
Nächste gewesen dem, der unter die Räuber gefallen war?
Ja, "Wer?", die Antwort fällt nicht schwer: "Der
ihm die Barmherzigkeit getan hat." Es fällt auf, dass
er nicht einfach sagt: "Der Samariter!". Das wäre
im sicherlich schwerer über die Lippen gekommen. Dann hätte
er nämlich zugeben müssen, dass es einer war, den
man nicht mehr zu dem eigenen Volk zählt, ein Abtrünniger,
fast schon ein Ausländer. Und die waren doch bisher nicht
extra genannt, wenn es darum ging, wer der Nächste ist.
"So geh hin und tu desgleichen!"
Hier endet die Geschichte und hier fängt sie für uns
an. Wie gehen wir mit ihr um? Es ist ja eine der bekanntesten
biblischen Geschichten überhaupt.
Wir können uns nicht damit trösten, dass heute
das System der Rettungswagen, die Frage überflüssig
gemacht hat. Ja, es gibt heute welche, die man dann auch Samariter
nennt, die diesen Dienst für uns tun.
Die Frage ist, ob wir erkennen, dass wir nicht nur für
die da sind, die uns in den Kram passen, sondern auch für
die anderen. Interessant ist ja auch die Blickrichtung des Gleichnisses:
Jesus sagt nicht "Ihr müsst auch für die sonst
ungeliebten da sein", sondern er sagt: "Im Ernstfall
helfen euch die, die ihr hasst, vielleicht mehr als die,
die ihr anhimmelt."
Doch gerade diese Geschichte von der Kanzel zu predigen birgt
eine große Gefahr. Es ist die Gefahr, den Priester zu übergehen,
ihn zu rechtfertigen oder sich von ihm zu distanzieren.
Ich kann ihn übergehen, in dem ich zu schnell den Samariter
lobe, seine Selbstlosigkeit herausstelle. Dann vergesse ich den
Priester und den Leviten. Das könnte ja ich selber sein.
Ich kann ihn rechtfertigen. Neben den Fragen der kultischen Reinheit,
die damals eine Rolle spielte, könnte ich heute sagen: Der
Priester hatte bestimmt Verpflichtungen, er musste Termine
einhalten, durfte Leuten, die auf ihn zählten nicht enttäuschen.
Dann entschuldige ich den Priester und den Leviten. Das könnte
ja ich selber sein.
Ich kann mich von ihm distanzieren: Das war ein anderer Religionsdiener
als die heutigen Pastoren. Ihm kam es nur auf das Opfer an, nicht
auf den Kontakt zu den Menschen. Er gehörte ja einer ganz
anderen Religion an, er war dem alten Bund verhaftet, wusste
nichts von der befreienden Liebe Jesu Christi. So einer bin ich
ja nicht! Dann will ich mich hinwegsetzen über den Priester
und den Leviten. Das könnte ja ich selber sein.
Jesu Geschichte stellt meine Sicherheit in Frage. An wem bin ich
achtlos vorüber gegangen? An wem bin ich vorüber gegangen,
obwohl ich ihn gesehen habe? Bei wem wollte ich mir die Finger
nicht schmutzig machen? Ja, ich komme vor in dieser Geschichte.
Andererseits, was wäre, wenn ich nun kein Pastor wäre
und säße in der Kirche und hörte die Geschichte?
Würde ich dann vielleicht denken: "Ja, ja so sind sie
die so genannten Geistlichen, wenn's ernst wird kneifen sie. Das
hat man sich ja immer schon gedacht."
Auch das hilft nicht weiter. Jesu Geschichte will nicht neue Feindbilder
schaffen. Sie will alte Feindbilder aufbrechen und fest gefügtes
in Frage stellen.
Ja, wer mir der Nächste ist, das kann ich ganz überraschend
merken, das hat nichts mit Traditionen zu tun, wenn's drauf ankommt,
dann muss ich handeln. Doch noch etwas wird deutlich:
Du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst.
Ich habe Verantwortung für den Mitmenschen. Aber ich darf
mich dabei auch nicht selbst vergessen.
Es gibt Menschen die können auch dem Druck. den solch eine
Geschichte erzeugt, nicht standhalten. Ja, sie müssen immer
da sein für andere, so dass sie sich selbst kaputt machen.
Auch das ist hier nicht gemeint. Das heißt, ich darf mich
selbst auch ein bisschen lieben, darf mich nicht vergessen.
Die Geschichte zeigt das auch: Der Samariter lässt sich
nämlich nicht von der Hilfe zu dem Geschlagenen aufzehren.
Er hatte ja ein Ziel auf seiner Reise und das will er auch verfolgen.
Er nimmt seinen Weg wieder auf, nachdem er den Wirt bezahlt hat
und geht seinen Geschäften nach. Er vergisst den Geschlagenen
nicht, will ja bei seiner Rückkehr die Rechnung bezahlen.
Aber er krempelt auch nicht sein ganzes Leben für ihn um.
Er bleibt er selbst, obwohl er hilft. Du sollst deinen Nächsten
lieben, wie dich selbst.
Nur eines dürfen wir in diese Geschichte nicht hineinlesen:
Das berühmte Sprichwort: "Jeder ist sich selbst der
Nächste." Denn dann wären wir allein, ganz allein.
Und hätten auch niemanden, der uns hilft wenn wir ihn brauchen.
Jesus öffnet uns die Augen für den Mitmenschen. Das
ist die eine Seite der Geschichte. Er öffnet uns auch die
Augen für Gott. Denn es geht ja auch um die Liebe zu Gott.
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen,
von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt,
und deinen Nächsten wie dich selbst«.
Das eine geht nicht ohne das andere. Beides gehört untrennbar
zusammen.
Bleibt noch die Fangfrage des Schriftgelehrten: "Was muss
ich tun, um das ewige Leben zu bekommen?«
Er, der eine Falle stellen wollte wurde von Jesus ernst genommen.
Ja, er kann das ewige Leben erhalten. Es ist ganz leicht. Er brauchte
seine Religion nicht zu wechseln, er brauchte nicht das gleiche
Leben zu führen wie Jesus. Er brauchte nur das zu tun, was
er sowieso schon weiß. Er brauchte nur jemanden, der ihm
ein bisschen auf die Sprünge hilft, so wie wir auch.
Amen.
© Pfarrer Michael Nitzke, Evangelische Kirchengemeinde Kirchhörde - Startseite - Predigt-Auswahlseite - e-mail