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Predigt am Sonntag, den 25.10.1998 - Lk 10,1-12
Danach setzte der Herr weitere zweiundsiebzig Jünger ein und sandte sie je zwei und zwei vor sich her in alle Städte und Orte, wohin er gehen wollte, und sprach zu ihnen: Die Ernte ist groß, der Arbeiter aber sind wenige. Darum bittet den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter aussende in seine Ernte. Geht hin; siehe, ich sende euch wie Lämmer mitten unter die Wölfe. Tragt keinen Geldbeutel bei euch, keine Tasche und keine Schuhe, und grüßt niemanden unterwegs. Wenn ihr in ein Haus kommt, sprecht zuerst: Friede sei diesem Hause! Und wenn dort ein Kind des Friedens ist, so wird euer Friede auf ihm ruhen; wenn aber nicht, so wird sich euer Friede wieder zu euch wenden. In demselben Haus aber bleibt, eßt und trinkt, was man euch gibt; denn ein Arbeiter ist seines Lohnes wert. Ihr sollt nicht von einem Haus zum andern gehen. Und wenn ihr in eine Stadt kommt und sie euch aufnehmen, dann eßt, was euch vorgesetzt wird, und heilt die Kranken, die dort sind, und sagt ihnen: Das Reich Gottes ist nahe zu euch gekommen. Wenn ihr aber in eine Stadt kommt und sie euch nicht aufnehmen, so geht hinaus auf ihre Straßen und sprecht: Auch den Staub aus eurer Stadt, der sich an unsre Füße gehängt hat, schütteln wir ab auf euch. Doch sollt ihr wissen: das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. Ich sage euch: Es wird Sodom erträglicher ergehen an jenem Tage als dieser Stadt.
Liebe Gemeinde!
Was macht eigentlich der Pastor, wenn er mal eine Woche nicht da ist und es dann heißt: "Der ist in der Fortbildung." Warum Fortbildung, der muß doch eigentlich alles wissen, wie wär' er denn sonst Pastor geworden. Und bei der Kirche gibt es ja wohl nicht so viele Neuerungen wie in der Industrie, daß man dauernd auf dem laufenden sein müßte.
Und dennoch, was lernen kann nicht schaden. Doch bei manch einer Fortbildung ist es nicht abrufbares Wissen, was vermittelt wird. Nichts, das man sofort umsetzten kann. Manchmal lernt man nur einen anderen Zugang zu altbekannten Dingen, man lernt sich dabei selbst ein bißchen besser kennen und bekommt ein Gespür für die vermeintlichen Kleinigkeiten.
In der letzten Woche habe ich mich im Pastoralkolleg in Iserlohn einzig und allein mit dem Bibeltext beschäftigt, den ich Ihnen eben verlesen habe: "Die Aussendung der Zweiundsiebzig Jünger".
Und wenn ich Ihnen jetzt einiges davon erzähle, dann ist das ein Ausschnitt, aus dem, was ich mit 14 anderen Menschen erlebt habe. Ein persönlich gefärbter Ausschnitt.
Gearbeitet wurde in Iserlohn mit der Methode des Bibliodramas. Das bedeutet aber nun nicht, daß der Text einfach nachgespielt wird wie im Kindergottesdienst oder der Kinderbibelwoche. Es wird auch kein Theaterstück daraus gemacht. Aber gespielt wird dennoch. Jede Spielart einer Figur im Text, sei es ein Mensch, ein Tier, ein Ding wird ausprobiert. Und im Zusammenspiel bekommt dann manches ein neues Gewicht. Dabei werden die Erkenntnisse der Theologie nicht außer acht gelassen. Doch wichtig ist, daß sie zum Leben erweckt werden und nicht zwischen verstaubten Buchdeckeln eingesperrt sind.
Zunächst einmal ging es darum, wie wir das auch aus dem Bibelkreis kennen, das zu benennen, was einem beim Text am ehesten auffällt, was hängenblieb, worüber man am meisten nachdachte.
Ich selbst blieb dabei an dem Begriff der zweiundsiebzig hängen.
Warum gerade da, das kann ich nicht sagen. Es sind viele Anknüpfungsmöglichkeiten im Text. Doch mich hielt es bei den zweiundsiebzig. Vielleicht auch deshalb, weil es da eine Unklarheit gibt im Text.
Im Kleingedruckten steht da in der Lutherbibel: "Statt »zweiundsiebzig« haben andere Textzeugen »siebzig«." Warum diese Ungenauigkeit in der Überlieferung. Warum überhaupt eine Zahlenangabe? Reichte es nicht, wenn da gestanden hätte: "Und er setzte viele neue Jünger ein"?
In der Kirche spricht man zur Zeit sehr viel von Zahlen. Da werden die Gemeindegliederzahlen pro Pfarrstelle neu berechnet, da werden die Stunden für die Mitarbeiter nach anderen Schlüsseln berechnet und das löst Ängste aus. Denn man weiß, wie schnell dann ein Arbeitsplatz in Gefahr ist. Die liebsten Zahlen sind doch oft in der Kirche die, die Jesus gebraucht hat, wo Jesus sagte: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen." Wir nennen diese Zahl gern, wenn bei einer Veranstaltung nur wenige gekommen sind und trösten uns damit, daß der Herr nicht die großen Zahlen verlangt. Aber hier tut er es. Gedanken kommen mir in den Kopf. Wo sollte ich auf einmal zweiundsiebzig Leute herbekommen, wenn ich sie brauchte. Bei Jesus ging das sicher leicht. Aber wie sollen wir das heute schaffen. Wie hat er sie angesprochen. Hat er sie einfach ohne Worte an die Hand genommen, hat er eine Rede gehalten, er der strahlende Herr und die Jünger saßen ihm staunend zu Füßen, oder hat er sich zu ihnen hingesetzt, gemeinsam mit ihnen versucht, einen Plan zu machen. Oder hat er sich vielleicht jeden einzelnen vorgenommen. Hat ihre Stärken und Schwächen gekannt und sie beim Namen genannt, hat versucht, ihnen die Sache schmackhaft zu machen, hat Ängste zerstreut, Interesse geweckt, Begeisterung erzeugt.
So oder so, vielleicht von jedem etwas. Aber was steckt in der Zahl? Zweiundsiebzig. Diese etwas penible, genaue Zahl zeugt von Organisationstalent: 72 das sind 12 mal 6. Jedem der 12 Jünger wurden noch sechs Mitarbeiter zugeordnet? Systematischer Gemeindeaufbau? Oder waren es dann doch nur 70. Aber wieso "nur" Wenn da siebzig steht, können es noch viel mehr gewesen sein. Denn 70 ist die Zahl der Fülle, der Vollendung. 70 Älteste vertraten Israel vor dem Herrn (2Mo24,1.9-11), die gleiche Anzahl wurde ausgesondert, um Mose die Last des Volkes tragen zu helfen (4Mo11,16f). Und es zeigt sich auch, daß die Botschaft an die ganze Menschheit ergeht: mit Ausnahme der drei Stammväter zählt die Völkertafel (1Mo10) 70 Namen auf, entsprechend der Zahl der Nachkommen Jakobs (vgl. 5Mo32,8; mit 1Mo46,27; 2Mo1,5).
Vielleicht war er doch nicht so penibel. Vielleicht heißt das auch: Alle sind ausgesandt, alle Menschen aus allen Völkern. Aber auch das kann Angst machen: keiner kann sich entziehen. Aber das Leben besteht nicht nur aus Angst. Eine andere Zahl macht Mut: "und sandte sie je zwei und zwei vor sich her". Zu zweit sollen sie gehen, nicht untergehen in der Masse, nicht alleine sein. Zu zweit geht manches leichter und zwei ist eine Zahl, die ich mir besser vorstellen kann als 72.
Und auf den beiden ruht auch nicht die ganze Last des Erfolges oder Mißerfolges der Mission, denn sie sind eigentlich nur Vorboten, denn er sandt sie vor sich her in alle Städte und Orte, wohin er gehen wollte. Er kommt selbst auch noch und das entlastet.
Doch was er nun sagt, verwirrt wieder: Die Ernte ist groß, der Arbeiter aber sind wenige. Darum bittet den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter aussende in seine Ernte.
Wer ist der Herr der Ernte, warum sollen wir ihn noch bitten, sendet er nicht selbst aus? Ist es nicht seine Verantwortung, seine Ernte einzufahren. Hat nicht der Herr Jesus Christus selbst schon die 72 eingesetzt, warum sollen sie ihn dann noch bitten. Laßt uns doch anfangen mit der Arbeit, sieh doch Herr, wie das Korn schon überreif ist, du mußt doch handeln. Doch wir sollen bitten, nicht Vorwürfe machen, diskutieren argumentieren, einfach bitten, dann wird er handeln und die nötigen Wege finden, Arbeiter zu senden.
Doch dann wenn alle gefunden sind und bereit stehen, wie geht es dann weiter: Geht hin; siehe, ich sende euch wie Lämmer mitten unter die Wölfe.
Wie kann er das tun? Hat er keine Fürsorgepflicht für seine Arbeiter? Doch, die hat er, und es kommt darauf an, sie zu erkennen. "Der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe" heißt es in der Bibel und daran hält er fest. Dennoch besteht Gefahr. Und die Teilnehmer des Bibliodramas schlüpfen wieder in verschiedene Rollen, werden Lamm, werden Wolf, spüren das Ausgeliefertsein, wenn sie Lamm sind, merken aber auch, daß die Angst vor dem Wolf geringer wird, wenn sie zu zweit sind. Und die Wölfe, sie fletschen die Zähne und merken keine Reaktion bei den Schafen, ihre Drohgebärde wird scheinbar nicht ernst genommen. Doch sie wird es, aber das Vertrauen auf den Hirten läßt die Angst nicht erkennbar werden.
Lämmer und Wölfe werden erkundet im Biliodrama, man schlüpft in Ihre Rollen, vergleicht biblische Belege, blickt ins Lexikon und kramt sein biologisches Wissen hervor, und ausgerechnet an dem Tag gibt es Mittags Lammfleisch. Nicht jeder konnte da zubeißen, aber so kann das Leben spielen.
Wie Lämmer unter die Wölfe, doch wenn die Lämmer klug sind und die Stimme ihres Herrn hören, dann wissen sie vielleicht, daß in Palästina die Wölfe anders sind, als wir sie in Europa aus den Märchen kennen, dann wissen sie, daß sie vornehmlich nachts angreifen1 und dann sollen sie doch bei den Menschen in den Häusern sein.
Aber bis sie dahin kommen, sind sie noch manchen Gefahren ausgeliefert, oder auch manchen Unannehmlichkeiten, wie man es auch sehen will: Tragt keinen Geldbeutel bei euch, keine Tasche und keine Schuhe, und grüßt niemanden unterwegs.
Alles was man gerne hat, und was einem Unabhängigkeit verleiht, daß ist nicht erlaubt. Ohne Geld kann man sich nichts kaufen, ist angewiesen auf die Gastfreundschaft, die man dann auch suchen muß, ohne Tasche kann man nichts mitnehmen, und sich von lieben Leuten etwas geben lassen, um vielleicht die anderen auszulassen. Und ohne Schuhe kann man nicht schnell laufen, aber man verletzt sich auch leichter. Diese Anweisungen sollen den Gesandten ihre Aufgabe, in die Häuser der Menschen zu gehen, erleichtern, ja sie müssen da hinein, sonst können sie nicht überleben. Und wenn sie ihrem Herrn vertrauen, dann wissen sie, daß er sie ernährt wie die Vögel unter dem Himmel und kleidet, wie die Lilien auf dem Felde und daß er dafür sorgt, daß ihre Füße nicht an einen Stein stoßen.
Mit all diesen Anweisungen versehen, machten sich nun die Teilnehmer der Fortbildung auf den Weg durchs Haus und auch ums Haus herum. Fürsorgliche Hinweise der Putzfrau, daß man doch nicht hier ohne Schuhe rumlaufen könnte, Kopfschütteln eines Liebespärchens an der Bushaltestelle, das durch den Anblick der Verrückten, die bei Regenwetter barfuß daher liefen, ganz von ihren gegenseitigen Liebkosungen abgelenkt wurden. Und wir merken, wie die ungewöhnliche Situation plötzlich auch zu viel mehr Tatendrang führt, wie die Einstufung als Verrückte durch die anderen einen von Fesseln befreit. Ganz so war es sicherlich in Israel nicht, denn das Ablegen der Schuhe und Barfußgehen war Zeichen der Trauer und Buße (2Sam15,30) und auch der Ehrfurcht und Anbetung in der Gegenwart Gottes.
Aber eines viel schwer: "grüßt niemanden unterwegs". In einem Haus durch das jeden Tag eine Menge Leute aus dem kirchlichen Bereich geschleust werden, gibt es eigentlich immer jemanden, den man kennt und natürlich auch grüßt, und dann fragt man, was machst du hier, wo bist du jetzt gelandet. Aber genau das sollte vermieden werden. Die 72 haben einen Auftrag, den es zu erledigen gilt, und da die Grußformalitäten in Israel noch ausführlicher waren als bei uns sollte darauf verzichtet werden.
Doch dann sind die Jünger endlich auf dem Weg.
Wenn ihr in ein Haus kommt, sprecht zuerst: Friede sei diesem Hause! Und wenn dort ein Kind des Friedens ist, so wird euer Friede auf ihm ruhen; wenn aber nicht, so wird sich euer Friede wieder zu euch wenden. In demselben Haus aber bleibt, eßt und trinkt, was man euch gibt; denn ein Arbeiter ist seines Lohnes wert. Ihr sollt nicht von einem Haus zum andern gehen.
Endlich dürfen sie wieder grüßen, dürfen Friede sei mit dir sagen, dürfen Schalom sagen. Und dieser Friede ist bildlich vorgestellt. Er wird nicht verschwendet, denn er kommt zurück, wenn er nicht durch ein Kind des Friedens aufgenommen wird. Es ist nicht nur eine Grußformel, sondern ein hohes Gut das da zugesprochen wird oder auch zurückgewiesen wird.
In unserem Kreis wurde dieser Frieden einmal als Person dargestellt und er ermöglichte es auch denen, die die Gastfreundschaft bei nicht so friedfertigen Menschen in Anspruch nehmen mußten, ihrem Auftrag nachzukommen im Haus zu bleiben. Denn das war dem Herrn wichtig. Nicht hektisches herumrennen, zehn Besuche am Tag schaffen, sondern sich Zeit nehmen für ein Haus und auch dann, wenn man mit der Botschaft nicht landen kann, dennoch zu zeigen, daß man in Frieden gekommen ist. Wir denken heute wäre das kaum möglich, da werden doch die Jünger zu Schmarotzern gemacht. Aber auch heute kommt der christliche Besucher in Situationen, die nicht von Kindern des Friedens geprägt sind, muß erleben, wie der christliche Glaube dezidiert zurückgewiesen wird, aber er kann die Höflichkeit und Gastfreundschaft auch in solchen Häusern erleben. Und vielleicht entwickelt sich dann aus so einer Gesprächssituation doch ein Nachdenken über das, was die Friedensbringer da gesagt haben. Doch wenn die Jünger gleich stehenden Fußes kehrt machten, wenn sie merken, daß sie auf Widerstand stoßen, dann könnte die Mission sicher nicht erfüllt werden. Doch manchmal gibt es auch Situationen, wo es reicht:
Wenn ihr aber in eine Stadt kommt und sie euch nicht aufnehmen, so geht hinaus auf ihre Straßen und sprecht: Auch den Staub aus eurer Stadt, der sich an unsre Füße gehängt hat, schütteln wir ab auf euch. Doch sollt ihr wissen: das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen.
Um zu dem Urteil zu kommen, daß eine ganze Stadt einen nicht aufnimmt muß man schon viel versucht haben. Auch das haben wir durchgespielt, Menschen die untereinander freundlich sind, doch den fremden Gesandten auflaufen lassen. Die den Staub am eigenen Leibe spüren müssen, der von den nicht aufgenommen Gästen wieder abgeschüttelt wird. Und dann auch zu erleben, wie das Reich Gottes dennoch angekündigt wird. Wie eine Zeitbombe hat einer den imaginären Block empfunden, der da vor die Stadtmauern gestellt wurde und der das Reich Gottes symbolisierte, wohl wissend, was Sodom und Gomorrah einst passierte. Aber muß das so sein, dieser Block kann auch eine Litfaßsäule sein, werbend für das Reich Gottes, daß die Bewohner der ungastlichen Stadt sehen, was sie bisher verpaßt haben und sich bis zum Eintreffen der Königsherrschaft Christi doch noch zum besseren bekehren. Hoffen wir's, und wenden wir uns der gastlichen Stadt zu, die wir zunächst übersprungen haben:
Und wenn ihr in eine Stadt kommt und sie euch aufnehmen, dann eßt, was euch vorgesetzt wird, und heilt die Kranken, die dort sind, und sagt ihnen: Das Reich Gottes ist nahe zu euch gekommen.
"Eßt was euch vorgesetzt wird!", dieser Satz führte immer wieder zu Gelächter in der Gruppe. Vielleicht hatten einige Schwestern und Brüder ja auch schlechtere Erfahrungen gemacht als ich in Kirchhörde. Da halte ich es lieber mit der Übersetzung der Gute-Nachricht-Bibel, dort heißt es: "dann eßt, was euch angeboten wird." Und das bedeutet auch: "weist die Gastfreundschaft nicht zurück, wenn man euch etwas geben will, dann nehmt es auch dankbar an, und dazu habt ihr es auch verdient, denn ihr seit Boten und habt die Gute Nachricht überbracht."
Und hier zeigt sich auch ganz praktisch, was es bedeutet in dem einen Haus zu bleiben. Denn wer an einem Vormittag drei Besuche macht, muß drei mal essen und dann noch einmal mit Frau und Kindern, und schließlich kann man jedes Amtsjahr erkennen wie die Jahresringe an einem Baum und muß hoffen, daß deren Anzahl nicht die Größentabellen der Herrenausstatter übertrifft.
Doch eins bleibt offen: "Heilt die Kranken!" Was der christliche Besucher, sei er Pastor oder Mitglied des Besuchskreises, tun kann, das tut er. In Gesprächen helfen, die Einsamkeit zu überwinden, Mut zum Leben machen, Ratschläge geben und beten, daß die Kunst der Ärzte ausreichen möge. Aber oft ist der Besucher gut beraten mit seinem ganzen Herzen nur das zu Bezeugen, was der Herr uns aufgetragen hat: "Das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen" Denn das ist der Grund, warum Lämmer unter die Wölfe gehen, das ist der Grund, warum man barfuß über steinige Wege geht: das Reich Gottes zu verkündigen. Darum bittet den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter aussende in seine Ernte. Amen.