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Predigt. Misericordias Domini 26.4.1998 - 1.Petr 2,21-25
21 Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen, daß ihr sollt nachfolgen seinen Fußtapfen; 22 er, der keine Sünde getan hat und in dessen Mund sich kein Betrug fand; 23 der nicht widerschmähte, als er geschmäht wurde, nicht drohte, als er litt, er stellte es aber dem anheim, der gerecht richtet; 24 der unsre Sünde selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden. 25 Denn ihr wart wie die irrenden Schafe; aber ihr seid nun bekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen.
Liebe Gemeinde,
in diesem Gottesdienst haben wir ja schon einiges von Hirten und Schafen gehört. Dieser Sonntag ist Miserikordias domini: "die Erde ist voll der Güte des Herrn" oder "der Barmherzigkeit des Herrn". An diesem Sonntag sind die Texte aus der Bibel, die sich um den Hirten und die Schafe drehen, im Mittelpunkt. So haben wir im Wochenspruch gehört, der auch Bestandteil des Evangeliums ist, so haben wir in dem Episteltext gehört, den ich gerade gelesen habe. Nach der langen Abhandlung dessen, was Jesus Christus für uns getan hat, beschreibt dessen Ende dann auch noch einmal das Bild vom Schaf und von dem Hirten.
Das Lied, was wir vor der Predigt gesungen haben, war das Wochenlied für diese Woche, die Umsetzung des bekannten 23. Psalmes, des Psalmes vom guten Hirten.
Dieser 23. Psalm ist sicherlich das bekannteste oder mit das bekannteste Stück Bibel was Christen mit auf dem Weg bekommen haben, in ihrem Glaubensweg. Und es sind schöne Worte, die in diesem Psalm stehen, die in diesem alten Gebet in Worte gefaßt sind.
"Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser..." Die Worte, sind den meisten bekannt. Schon aus diesen ersten Worten kann man nachempfinden, welch ein schönes Bild, dieses Bild von den Schafen und dem Hirten ist. Ja, man möchte gerne mit auf dem Weg sein, durch die grünen Auen sich leiten lassen, möchte vom frischen Quellwasser trinken und ist sich gewiß, daß das ein gutes Leben ist. Der Psalm läßt ja auch die Schattenseiten des Lebens nicht aus: "und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich."
Ja, bei der frischen Aue, beim frischen Wasser, der grünen Weide und auch im finstern Tal, möchte man gern sein. Jeder verbindet eigene Vorstellungen damit. Vielleicht war das finstere Tal dann auch immer so eine enge Schlucht, fast wie beim Propheten Bileam, wo er nicht weiterkam. Nicht nur finster sondern auch eng und bedrohlich kann so ein Tal sein. Und auch in dieser Situation sind wir gewiß: in unserem Glauben geht der gute Hirte voran und mit solchen einfachen Sachen, wie Stecken und Stab eines Hirten, ist er, derjenige, der uns behütet und beschützt.
Gute Erinnerungen und gute Assoziationen also an Schafe und an den Hirten. Ganz anders die Worte, in dem Epistel-Text vom 1.Petrus-Brief. "Denn ihr wart wie die irrenden Schafe aber ihr seid nur bekehrt zu dem Hirten und Bischof euer Seelen." - Die irrenden Schafe - ein ganz anderes Bild, was andere Gedanken weckt und manche Leute meinen ja auch, das Schaf sei dann doch ein Bild für etwas Dummes. - "Du dummes Schaf" - so sagen manche Leute, wenn man jemanden zwar nicht so schwer weh tun will, wenn man ihm aber deutlich machen will, daß das, was er jetzt getan hat oder gesagt hat, nun wirklich nicht das richtige ist.
So sagen das so manche Leute und bringen damit die Schafe in Mißgunst. Was macht die Schafe denn zu irrenden, zu dummen Schafen? Einmal haben wir ja auch noch die Geschichte vom verlorenen Schaf in der Bibel, wo eines von 100 Schafen verloren geht und der gute Hirte sich einsetzt für dieses Schaf und ihm nachging, bis es wieder da ist. Jeder kann mal verloren gehen, dafür muß nicht die ganze Schafherde als irrend, als dumm bezeichnet werden.
Das Bild von den Schafen und den Hirten ist dann auch in der Kirchengeschichte noch weiter übertragen worden. Wir halten fest in dem biblischen Texten, die wir bisher gehört haben, ist Jesus Christus der gute Hirte. Irgendwann einmal ist man dann auf die Idee gekommen, den Begriff des Hirten auch auf einige Schafe dieser Erde zu übertragen, nämlich auf die Pastoren. So die Amtsbezeichnung meines Berufes, die jetzt fast langsam in den Hintergrund gedrängt wird, durch die Bezeichnung "Pfarrer". Aber "Pastor", das heißt nun mal Hirte. Und dann gibt es Menschen, die fühlen sich, wenn sie in der Gemeinde dann als Schafe angesehen werden, eher so auf der Seite, wie die irrenden oder dummen Schafe und bringen dadurch dieses ganze schöne Bild, das Zusammenspiel vom Hirten und vom Schaf in ein ganz anderes Licht.
Ich denke, es ist ein schönes, ein positives Bild und möchte diesem Pfad einmal verlassen, den Pastor zu sehr als Hirten herauf zu beschwören. Ich fühle mich da auch als Schaf viel wohler, im Bewußtsein, daß Jesus Christus unser guter Hirte ist. Was macht Jesus nun zu einem anderen Hirten, was macht ihn besonders, was ist das besondere an ihm?
Im Evangelium haben wir es gehört, der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe. Er setzt sich ein, er ist da. Heute wird man sagen, er legt sich krumm, gibt sein Letztes und gibt sogar sein Leben. Jesus vergleicht in seiner Ansprache im Johannes-Evangelium über den guten Hirten die Möglichkeiten eines Hirten. Er sagt, jemand der als Mietling das macht, so dieses etwas antiquierte Wort, jemand der dafür angeheuert wurde oder angestellt wurde, der kann im Extremfall gar nicht solch eine Nähe zu den Schafen haben, wie ein anderer, nämlich wie ein Familienmitglied aus der Familie, der die Schafe gehören. Der Mietling für Jesus wird schnell das Weite ergreifen, sobald der Wolf in die Nähe kommt, wird sich nicht in die Auseinandersetzung mit den wilden Tieren einlassen und selbst wenn es hart auf hart kommt, die Flucht ergreifen. Anders aber der gute Hirte, wie Jesus ihn beschreibt und er hat dabei ein Familienmitglied vor Augen, junger Mann aus der Familie, der noch nicht die ganze Verantwortung tragen kann, aber den man schon zutraut, nachts auf die Herde aufzupassen, der weiß doch, was es bedeutet, wenn er nach Hause käme und müßte berichten, ein großer Teil der Herde wurde vom Wolf gerissen, der andere Teil vertrieben.
Ja, das ist dann zwar nicht sein eigen Fleisch und Blut, die Schafe sind aber doch etwas ganz Besonders, was ihm am Herzen liegt und auch die wirtschaftliche Existenz der Familie bedeutet.
Jesus ist solch ein Familienmitglied in der großen Familie der Schafbesitzer und der Schafe. Dieser gute Hirte. Jesus Christus als Gottes Sohn, Sohn des Schöpfers dieser Erde und wir als Brüder Christi, so dürfen wir wagen, uns zu bezeichnen, sind damit auch Familienmitglieder, gehören also zusammen, vertrauen uns dem großen Bruder an, als den guten Hirten, der uns führt und der uns leitet.
Haben wir nun einen Blick auf den Hirten geworfen, möchte ich nun einen Blick mit ihnen auf die Schafe werfen. Und da hab ich mir was ausgedacht. Ich habe mal ein paar Schafe mitgebracht. Wir haben heute weder einen Familiengottesdienst noch Kindergottesdienst, aber das sind auch nicht wie so oft Tiere, die ich mir von meinen Kindern geliehen habe, um etwas anschaulich zu machen, daß sind meine ganz eigenen. Denn die Schafe liegen mir am Herzen. Denn so manches Schaf habe ich geschenkt bekommen, wie dieses, was mir meine Frau neulich mitgebracht hat.
Wenn Sie dieses Schäfchen
so sehen, ist es eigentlich das klassische Bild für das ganz
liebe und brave Schaf und mit seinem freundlichen Ausdruck käme
auch niemand auf die Idee, dies als ein dummes Schaf zu
bezeichnen. "Liebes Schaf", was macht das Schaf
eigentlich so lieb? Es gibt einen Ausdruck in unserer Sprache es
heißt jemand ist "lammfromm". Ein Freund, der wußte,
daß ich mich um Schafe kümmere, fragte mich neulich, was
bedeutet das eigentlich, wenn man sagt "lammfromm". Nun,
das Lamm vermittelt Vertrauen zu seinem Hirten, es vermittelt
Geduld, vermittelt Arglosigkeit und das Fromme, es vermittelt
nicht nur, wie wir es heute kennen, das Religiöse, sondern auch
das ethisch Richtige, daß das Schaf das Gute tut, das Richtige
und so ist jemand, den man als "lammfromm" bezeichnet
nicht einer, mit dem man alles machen kann, aber einer der
Vertrauen in die anderen Menschen hat, Vertrauen zum Hirten hat
und dieses Vertrauen ganz ohne Mißtrauen aufzeigen kann.
Vielleicht kann man diese Gedanken mit diesem freundlichen Schaf
verbinden.
Ich hab noch ein ganz
anderes. Mit seinen Hörnern eher ein kämpferisches Schaf.
Obwohl es natürlich hier auch sehr lieb ist. Aber auch ein
widerstandsfähiges Schaf mit den Hörnern ein Widder. Wenn ich
dieses Schaf sehe und da meine Gedanken mir zu mach, dann kommt
mir wieder ein Text aus dem 23. Psalm in den Sinn, den Sie noch
alle kennen. Du bereitest vor mir einen Tisch, im Angesicht
meiner Feinde. Viele haben vielleicht schon mal darüber
nachgedacht, wie das ist. Dürfen Christen kämpferisch sein,
darf dieses liebe lammfromme Schaf auch mal sagen, ich kann auch
anders. Kann man mal wie so ein Widder fast mit dem Kopf durch
die Wand gehen, sich dabei auch verletzen. Der gute Hirte hat
dies sicherlich auch schon im Blick gehabt.
In dem 23.Psalm, den ich eben verlesen habe, gibt es auch eine schwierige Stelle: Was ist eigentlich der Tisch im Angesicht meiner Feinde. Es gibt 2 Möglichkeiten.. Ich weiß nicht, welche die richtige ist aber vielleicht entscheiden Sie auch mal mit. So ein Tisch im Angesicht der Feinde, gut gedeckt mit allem was man gerne ißt, was man gerne trinkt, so ein Tisch kann die Feinde dann auch ja richtig neidisch machen. Sie können sagen, "guck mal, was der bekommt, von seinem Hirten, das haben wir nicht und das hätten wir auch gerne." Nun kann es sein, daß sich manche Feinde dann bekehren lassen aber wenn Neid erzeugt wird, kann das die Situation verschärfen und dann kommt der Feind angerannt, mit seinen Hörnern und man prallt aufeinander und es ist noch schlimmer als vorher.
Der Tisch im Angesicht der Feinde kann aber auch ein einladender Tisch sein, einer wo auf der anderen Seite noch ein Platz frei ist, wo dann auch die Fülle, mit dem er gedeckt ist, die Speisen und die Getränke für beide reichen. Und die vermeintlichen Feinde, mit ihren imposanten Hörnern, die sitzen lammfromm am Tisch und essen und trinken gemeinsam.
Ja. Schafe, Schafe sind in
letzter Zeit so richtig modern geworden. Ich habe hier noch eines
bekommen. Ein kleines niedliches. Ich werde es gleich auch noch
etwas zeigen. Es sitzt so ganz gemütlich. Ein gemütliches Schaf.
Es hat vorne, sie können es vielleicht erkennen, eine Fliege um.
Ein Fliege, wie man sie zu besonderen Anlässen zu einem guten
Anzug anzieht. Ein gemütliches Schaf, es strahlt Geborgenheit
aus. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
Auch diese Verse aus dem 23.Psalm. Man kann sich richtig
vorstellen, wie geboren und wie gemütlich dieses Schäfchen,
dieses Lamm es bei seinem guten Hirten hat. Hier kann man gut
Schaf sein und hier stört dann auch einen nicht, was die anderen
sagen, ob Schafe denn nun dumm seien oder auch nicht, hier ist es
gemütlich, hier ist es geborgen, sorglos bei den guten Hirten.
Das zeigt mir dieses Schaf, dieses kleine gemütliche.
Ich habe es noch eins werden
Sie sich denken, es hört so schnell noch nicht auf. Dieses
kennen vielleicht die Jugendlichen. Ein Mädchen in der
Katechumengruppe hat auch so eins. Ein bekannter Zeichner
vermarktet seine Ideen und dann werden Stofftiere daraus gemacht
und jahreszeitlich werden die Sachen verkauft. Dieses ist im
letzten Herbst erschienen. Zu diesem Schaf möchte ich eigentlich
gar nichts theologisches sagen. Man darf auch nicht alles überhöhen.
Es ist einfach schön. Es hat einen Schal um, eine Mütze auf und
vielleicht fällt einem doch dann wieder was ein. Wozu sind
eigentlich Schafe in einer Herde? Sicherlich kennen Sie auch den
Lammbraten und das ist das große Damokelsschwert, was allen
Schafen einmal bevor steht und wo sie alle einmal daran denken.
Aber das Regelmäßige für ein Schaf ist, daß es geschoren wird,
daß es seine Wolle abgibt, damit Menschen sich damit Pullover,
Schal und Mütze stricken können. Dieses Schaf hat nun selber
etwas davon, einen gestrickten Schal, eine gestrickte Mütze.
Soviel mehr möchte ich theologisch dazu nicht sagen.
Es gibt noch ein anderes,
das ist jetzt das Letzte. Vielleicht das Wichtigste. Das schwarze
Schaf. Ein Brüderchen von dem gemütlichen, etwas größer, für
Sie auch besser zu erkennen. Man sieht auch die Schleife, die
Fliege, das gehört dazu. Aber dieses schwarze Schaf, so auch als
Handpuppe gemacht, dieses schwarze Schaf bringt uns ja noch
einmal auf eine ganz andere Bedeutungsebene zu dem Schaf. Der
Begriff "schwarzes Schaf". Was vermittelt der alles?
Eines was nicht so ist, wie die anderen. Eines das nicht so
lammfromm ist, eines das aus der Herde schon einmal seine eigenen
Wege geht. In der Bibel steht gar nicht drin, ob das verlorene
Schaf, nach dem Jesus auf der Suche war, oder nach der Geschichte,
die erzählt hat, wo der Hirte auf der Suche war, es steht nicht
drin, ob das ein schwarzes war. Aber zu dem was man mit einem
schwarzen Schaf vermittelt, könnte es durchaus eins gewesen sein.
Das schwarze Schaf der Familie ist ja immer das Familienmitglied,
was genau das Gegenteil tut, von dem was Mutter, Vater, Oma,
Onkel, Tante sich wünschen. In vielen Familien soll es ja solche
sogenannten schwarzen Schafe geben, aber ich denken, sie sind
auch genauso liebgehabte Schafe, wie die ganzen anderen weißen
und grauen. Das schwarze Schafe, biologisch hat es gar nichts zu
sagen. Es gibt mal immer wieder in einer Herde eins oder zwei
schwarze Schafe. Es ist der Zufall, die Laune der Natur und der
Schöpfung. Aber man stellt es gerne in eine bestimmte Ecke und
dann ist es vielleicht doch das verlorene Schaf. Das irrende
Schaf und auch das sündige Schaf.
Der Epistel-Text, den ich verlesen habe, redet vielmehr von der Sünde, redet vielmehr davon, daß die Schafe ja auf falschem Wege sind und wieder auf den richtigen zurück müssen. Ein Schaf kann nichts dafür, daß es schwarz ist. Aber das schwarze Schaf im übertragenen Sinne, das schwarze Schaf der Familie, das braucht besonders viel Liebe und Geborgenheit und Zuneigung. Und so können wir uns sicher sein, daß Jesus Christus gerade für diese schwarzen Schafe da ist. Für die schwarzen, die verlorenen und auch die irrenden. Für sie läßt er die anderen 99 auf der Weide stehen, hofft daß sie so lammfromm sind, daß sie nicht auch noch weglaufen und macht sich auf dem Weg, das verlorene zu suchen. Für dieses Schaf ist er da, für das schwarze. Aber noch etwas und das soll nun der letzte Blick sein, dann habe ich auch keine Anschauungsmöglichkeit mehr, daß müssen wir uns vor unserem inneren Auge halten.
Ein anderes Bild aus der Bibel ist ja dies, daß der gute Hirte selbst zum Lamm wird, daß dann auch zur Schlachtbank geführt wird. Ja, Jesus Christus dreht die Werte. Der gute Hirte wird selbst zum Opferlamm zum Schaf, das sich auf den Weg machen muß, geschlachtet zu werden. Und diesen Weg geht es, lammfromm ohne Widerstand, ohne zurückzugehen, es geht diesen Weg ganz vertrauensvoll. Und dies nun nicht, weil das Schaf an sich eines wär, was nicht über seinen Weg nachdenkt, sondern diesen Weg tritt Christus, das Lamm Gottes an, weil er für uns alle das auf sich nimmt, was uns beschwert, ob wir als Schaf nun schwarz oder braun sind oder weiß, alle die nimmt Christus auf sich und bringt es ans Kreuz wo er getötet wird. Er wird zum Schlachtschaf und überwindet den Tod und schenkt uns Leben für die Ewigkeit.
"Der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe", der gute Hirte ist für sie da. "Meine Schafe hören meine Stimme und ich kenne sie und sie folgen mir und ich gebe ihnen das ewige Leben und sie werden immer mehr umkommen und niemand wird sie aus meiner Hand reißen." Er ist für diese verschiedene Gemeindeherde der Schafe da. Er wird für sie selbst zum Schaf, der Schöpfer wird zum Geschöpf, der Hirte zum Lamm, die Umkehrung aller Werte, wir sehen sie in Jesus Christus. Er schenkt uns dadurch Leben, ewiges Leben und er hält diese bunte Gemeinschaft der Schafe zusammen. Er sorgt dafür, daß auch wir eine Gemeinschaft sind, eine Herde sein können. Wir sind eine Gemeinschaft, die ganz verschieden ist. In jedem von uns steckt ein anderes Schaf, aber alle haben eines gemein, den guten Hirten. Der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe, er schenkt ewiges Leben und die Schafe werden nimmermehr umkommen.
Amen